Montag, 27. Januar 2014

Eine Woche vegan! - Tag 7: Ich habs geschaaaaft + Fazit




Erstmal muss ich sagen, dass ich sehr stolz auf mich bin, das geschafft zu haben!
Die eine Woche ging soooo schnell um und es war viel einfacher als gedacht.

Ich kann es nur jedem empfehlen: Probiert es auch aus !!

Mein Fazit:

Ich bleibe weder vegan, noch werde ich jemals zum Vegetarier.
Jetzt fragt ihr euch sicher, was es mir gebracht hat.
Wenn ihr meinen gestrigen Post ->HIER<- schon gelesen habt wisst ihr wahrscheinlich schon Bescheid.

Ich hab erkannt...

  1. ....wie sehr wir eigentlich Abhängig von tierischen Lebensmitteln sind, obwohl wir es gar nicht brauchen.
  2. ....wie viel Scheiße wir eigentlich essen und es uns vollkommen egal ist woher sie kommt.
  3. ....wie unaufgeklärt und naiv wir doch sind. Warum legen Hühner Eier? Was passiert mit den Hähnen, weil sie ja gar nicht gebraucht werden? Warum und wann gibt eine Kuh eigentlich Milch? Für uns ist das alles natürlich und die beste Aussage ist immer: "Jaa wenn die Tiere das nicht tun, leiden sie. Wir tun doch nur was gutes!"
  4. .....wie wenig Geld uns unser Körper und unsere Gesundheit Wert sind.  ( Im Schnitt  nur 214€ monatlich pro Person)  Wir haben lieber eine 50€ Fitnessstudio Mitgliedschaft um unser Gewissen zu beruhigen und einen dicken 3D Fernseher auf dem wir Sky Sport und Tim Mälzer gucken.
Ausschnitt aus einem Focus Artikel:

"Damit zum Beispiel ein Hähnchen beim Discounter tatsächlich nur 2,99 Euro kosten kann – und nicht 12 bis 15 Euro wie auf einem Erzeugermarkt –, muss es extrem günstig „hergestellt“ werden. Was soll sonst nach Abzug der Gewinnspanne des Handels, Mehrwertsteuer, Transportkosten, Kühlung, Schlachtung, Betrieb der Ställe und Nahrung für das Tier noch für den Produzenten – bei Fleisch- und Fleischprodukten erhält er etwa 20 Prozent des Verkaufspreises – übrig bleiben? (...)
Futterkosten machen etwa in der Schweinemast 45 Prozent der Gesamtkosten aus. Pro Kilo Gewichtszunahme frisst ein Tier knapp drei Kilo Futtermittel. Kein Wunder, dass Betriebe versuchen, vor allem hier zu sparen, und dass gerade Panscherei mit Tierfutter regelmäßig im Zentrum von Lebensmittelskandalen steht. Und selbst, wenn regulär gefüttert wird: Ein Schwein, das binnen 100 Tagen industriell zur Schlachtreife gemästet wird, schmeckt einfach deutlich schlechter als ein Tier, das sich auf natürlichem Weg innerhalb von zehn Monaten sein Gewicht anfressen darf.(...)
Wer also meint, sich durch den Kauf möglichst billiger Lebensmittel zu „bereichern“, möge auch an die damit verbundenen Gefahren denken. Möglichst billig und gleichzeitig gute Qualität schließen sich aus. Das soll nicht heißen, dass Bio unbedingt und immer besser ist. Wer aber dort einkauft, wo Qualität nachprüfbar ist, kann zumindest sein persönliches Risiko verringern und – auch das ist nicht zu unterschätzen – einen Gewinn an Genuss verbuchen. Italiener und Franzosen, deren Esskultur die Deutschen durchaus schätzen, gönnen sich ja auch deutlich teurere Lebensmittel."




Ich möchte in Zukunft einfach wissen was ich esse und nicht nur spekulieren.
Ich will Qualität vor Quantität stellen und ruhig auch etwas mehr für Lebensmittel ausgeben.
Ich möchte wieder richtig schmecken lernen, ohne Tonnen von Geschmacksverstärkern.
Ich werden meinen "Tierkonsum" reduzieren und beim Essen an meinen Körper denken.

Danke das ihr mich durch diese Woche begleitet habt!
Ann-Christine